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  • Hello world!

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  • Guten Morgen! 🙂

    Ich bin schon fleißig beim Blogschreiben, aber es gibt so viel zu erzählen, dass es leider ein bisschen dauert.. Als kleine Entschädigung sende ich euch sonnige Grüße 🙂

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    Das mit dem Regen und Hochwasser in Jena ist wirklich schrecklich! Ich dachte ich schau nicht recht, als ich mir die Nachrichten angesehen habe. Die Gegensätze können echt nicht größer sein: hier hat gerade die Saison der Waldbrände begonnen und in Deutschland lässt es Petrus die ganze Zeit regnen. Aber ich hoffe, es wird auch bei euch bald schön! Ich versuche ein paar Sonnenstrahlen zu schicken 🙂 Aber lasst euch nicht unterkriegen vom Wetter!

    Gerade mache ich mich schick für heute Abend – da veranstaltet die Schule eine Gala. Ich bin schon super gespannt wie es wird. Ein bisschen was kenne ich ja aus Serien und hoffe natürlich, dass es auch in Wirklichkeit so toll ist 😉 Ich werde euch auf jeden Fall davon berichten!

    Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag! 🙂

  • Hi ihr Lieben!

    gerade sind die zwei Räuber ins Bett gegangen und ich sitze bei offenem Fenster und Ventilator in meinem Zimmer und habe endlich Zeit, um euch von meinen neuesten Abenteuern zu berichten 🙂

    Heute ist mein erster San-Diego-Monat rum und auch wenn die Schulzeit langsam zum Alltag wird, ist trotzdem jeder Tag anders. Letzte Woche durfte ich zum Beispiel meine erste, richtig vorbereitete Stunde in der 4. Klasse halten. Ich hatte mir eine schöne Aufgabe für die Kinder überlegt und bin recht ruhig an die Stunde ran gegangen. Als ich dann jedoch eine andere Praktikantin total aufgelöst auf dem Gang getroffen habe, war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob dies die beste Strategie war. Sie hatte gerade selbst eine Stunde in der Klasse, in die ich später gehen sollte – und es ging drunter und drüber… Sie war richtig traurig. Nach der Begegnung hatte ich ein mulmiges Gefühl im Bauch und habe kurz überlegt, welche Gründe es gibt, die Stunde doch nicht halten zu müssen. Aber da ich weder krank aussah, noch die Welt unterging dachte ich, dass ich nichts zu verlieren habe.
    Anders als erwartet haben die Kinder dann auch nicht auf den Tischen getanzt. Im Gegenteil, sie haben mit gearbeitet und waren die ganze Zeit bei der Sache – und das in der 6. Stunde! Ich war echt überrascht. Anschließend hatte ich noch ein Auswertungsgespräch mit der Lehrerin, bei dem ich mich zunächst selbst einschätzen sollte. Natürlich findet man selbst immer ein paar Dinge, die man besser machen würde. Aber meine Mentorin war total angetan und meinte sogar, ich sei eine „geborene Lehrerin“. Am meisten hat es mich gefreut, dass sie meinte, ich hätte eine sehr gute Aussprache und man hört keinen Dialekt. Meine erste Stunde lief also ziemlich gut und ich bin gespannt, wie die nächsten werden!

    Neben dem Arbeiten steht aber natürlich an oberster Stelle, San Diego und Umgebung zu erkunden 🙂  Vor etwa zwei Wochen habe ich Svenja, ein Au-Pair aus Hamburg, kennengelernt. Sie wohnt ca. 3 Autominuten (verrückt, dass ich auch schon diese Zeitangabe nutze 😀 ) von mir entfernt. Das ist echt super, denn so können wir auch nach der Arbeit noch zusammen was unternehmen. Zum Beispiel waren wir letzten Mittwoch am Ocean Beach und haben uns dort den Sonnenuntergang am Meer angesehen. Es sah aus, wie in einem perfekten Rosamunde Pilcher Film 🙂

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    Am Freitag sind wir nach La Jolla gefahren. Das ist ein Stadtteil von San Diego, der ziemlich am Rand liegt und ein echt nobles Viertel ist. Dort gibt es die La Jolla Shores – eine tolle Küste mit faszinierenden Buchten. Das Wasser war auch richtig klar und ich wäre am liebsten gleich rein gesprungen! Es soll auch ein paar abgelegene Buchten geben, wo nicht so viele Menschen hinkommen. Dort soll es auch richtig schön zum baden sein. Aber die müssen erst noch von uns erkundet werden 🙂

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    So, das war der erste Teil 🙂 Von unserem Wochenendausflug nach Oceanside und Palm Springs erzähle ich euch bei meinem nächsten Blogeintrag. Keine Angst, ihr müsst nicht lange auf ihn warten! Es gibt nur so viel zu erzählen, dass ich mit dem Schreiben fast nicht hinterher komme 🙂 Aber ich habe mir extra ein bisschen Zeit für morgen eingeplant!

    Ich hoffe, euch geht es auch allen gut und das Wetter in Deutschland wird auch endlich sommerlicher! 🙂

  • Wow, jetzt hat schon Woche 3 in San Diego begonnen! Es ist kaum zu glauben, wie schnell hier die Zeit vergeht… aber ich würde sagen, dass ich mich schon ziemlich gut eingelebt habe 🙂 jetzt will ich euch aber erst mal von meinem Wochenende erzählen:

    In den USA ist man wirklich extrem auf ein Auto angewiesen. Jeder hat mindestens eins – die meisten Familien sogar mehr – und bekanntermaßen wird jeder Meter mit dem Auto gefahren. Wer sich kein Auto leisten kann (oder wie ich noch kein Navi hat und ansonsten durch ganz Kalifornien irren würde 😉 ) fährt mit dem Bus. Ich habe mich auch schon damit angefreundet, bin aber jedes Mal aufs Neue überrascht über meine Mitfahrer. Jeder der zusteigt scheint irgendeine Macke zu haben. Wirklich wahr!! Die eine tanzt zu ihrer Musik im Ohr, der andere singt oder cremt sich ständig das Gesicht ein und manche gucken einfach nur finster. Es ist interessant die verschiedenen Typen zu beobachten aber manchmal bin ich auch froh, wenn die Fahrt vorbei ist. Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert! Die Busfahrer sind immer suuuper nett und wünschen jedem, der aussteigt, einen guten Tag.

    Am Samstag bin ich auch wieder mit dem Bus gefahren und habe Downtown erobert! 🙂 Es ist wirklich wunderschön dort! Downtown ist der Teil von San Diego, in dem die meisten Hochhäuser stehen und damit natürlich auch eine tolle Skyline zu sehen ist. Als Erstes wollte ich in ein Museum, war aber leider eine halbe Stunde zu früh dran. Also bin ich ein bisschen rumgeschlendert. Durch Zufall habe ich dann den Weg zum Hafen gefunden und war gleich total geflashed! Es ist wirklich richtig schön am Wasser lang zu laufen und die Schiffe zu sehen. Die Aussicht und das Wetter waren perfekt! Aber auch hier konnten die Gegensätze nicht größer sein. Einerseits die wunderschöne Skyline mit Grünflächen und gemütlichen Bänken und anderseits riesig große, scheinbar alte Militärschiffe, die mich irgendwie an Kriegsfilme erinnert haben. Ich kann den Kontrast leider nur schwer erklären und die Bilder geben es auch nicht so ganz wieder, aber ich hoffe ihr könnte es euch ein bisschen vorstellen. Aber es war dennoch ein toller Spaziergang und ich werde sicher noch viel öfter an den Hafen zurück kommen 🙂

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    Danach bin ich durch Gaslamp Quater gelaufen. Dort reiht sich ein Restaurant an das andere und überall hat es wunderbar gerochen! Essen gehen kann man in San Diego übrigens auch richtig gut – die Bürger sind himmlisch! Mmmh – und da es bei meiner Gastfamilie hauptsächlich Gemüse in allen Varianten gibt, kann ich das ab und an auch mal machen 😉 Nach sechs Stunden rumlaufen und den ganzen neuen Eindrücken war ich dann aber auch so kaputt, dass ich wieder mit dem Bus heim gefahren bin.

    Am Sonntag war ich dann mit den andern Interns unterwegs. Gleich früh am Morgen sind wir zum Point Loma gefahren. Von dort aus kann man wunderbar die Skyline von Downtown sehen. Das war wirklich beeindruckend! Danach sind wir noch an den Strand gefahren. Das Wetter war wieder fantastisch. Ich habe dieses Mal auch tierisch aufgepasst, dass ich mich immer mit Sonnenmilch eincreme. Der Sonntag ging also OHNE Sonnenbrand und dafür MIT ein bisschen mehr Bräune zu ende. 🙂

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    Heute hat die dritte Schulwoche begonnen und sie scheint ziemlich vielversprechend zu werden! Gleich in meiner zweiten Stunde kam die Lehrerin auf mich zu, hat mir einen Zettel in die Hand gedrückt und gesagt: du weißt ja, wie alles abläuft!
    Ja.. da stand ich nun mit 20 Fünfjährigen, die mich alle erwartungsvoll angeguckt haben. Aber im Nachhinein war es ziemlich gut, so ins kalte Wasser geworfen zu werden. Ich konnte mich so nicht selber super nervös machen, sondern gleich los legen 🙂 Natürlich war meine erste Stunde nicht perfekt, gerade weil ich nichts vorbereiten konnte. Aber dennoch wieder etwas, was ich geschafft habe. Apropos! Es gibt hier so einige Dinge, bei denen ich etwas Überwindung brauche. Überall werden Hunde spazieren geführt und bellen hinter einem Gartentor, meine Kinder in der Gastfamilie essen wie kleine Schweinchen. Besteck wird überbewertet und sie haben kein Problem damit, mir richtig ins laut Ohr zu schmatzen (jeder weiß, wie sehr ich das liebe) und ich habe neulich sogar eine Tomate mitgegessen! Also vielleicht komme ich ohne die eine oder andere Phobien wieder 😀

    Morgen bin ich bei einem Ausflug der Vorschule mit dabei. Es werden allgemein in jedem Semester hier sechs Ausflüge pro Klasse gemacht. Das ist wahnsinn! Meistens müssen dann auch Eltern zur Verfügung stehen, die fahren können. Ja, ja das geliebte Auto darf auch bei 20 Minuten Entfernung nicht fehlen.. Aber ich finde es super, dass ich bei einigen Ausflügen mitgehen kann. Mitte Juni kann ich so zum Beispiel kostenlos in den San Diego Zoo, der sonst 40$ pro Person (!!!) kostet. Außerdem macht eine Exkursion ziemlich Spaß und man erlebt alles noch auf eine ganz andere Weise 🙂

    So, heute hatte ich wieder viel zu erzählen. Jetzt kommen gerade die Kinder von ihrem Sportkurs und wollen unterhalten werden..
    Ich hoffe, euch geht es auch allen gut!? Ich sende euch viele sonnige Grüße vom anderen Ende der Welt! 🙂

    P.S. Hier noch ein paar Bilder 🙂

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  • Das erste Wochenende verging auch wie im Flug und war echt richtig schön!

    Am Freitag nach der Schule habe ich es nochmal gewagt mit dem Bus Downtown zu fahren, wo ein schönes Einkaufzentrum ist. Leider hatte ich nicht so viel Zeit mich umzusehen, weil ich mit Kemi, einer Freundin meiner Gastmutter, verabredet war. Sie ist super nett und hat mich mit zu einer Abschiedsparty von einem Freund von ihr genommen, der am Samstag wieder zurück nach Deutschland geflogen ist. Das witzige ist, dass er aus Weimar kommt! Verrückt 🙂
    Zuerst waren wir in seiner WG und haben Karaoke gesungen und später sind wir noch in einen Club gegangen – aber es war nicht irgendein Club, sondern eine Schwulenbar 😀 Es war aber echt richtig witzig dort! Anders als in Deutschland schließen die ganzen Lokale hier schon um 2. Nur manche Restaurants haben eine Stunde länger offen, also sind wir dann noch was essen gegangen. Danach bin ich aber auch in mein Bett gefallen 🙂

    Dorothy und die Mädchen waren am Wochenende in Disneyland, also konnte ich Samstag ziemlich ruhig in den Tag starten 🙂 Ich hatte mit zwei andern Interns einen Ausflug zu den Flower Fields geplant und gleich nach dem Frühstück ging es los. Die Flower Fields sind riesige Blumenfelder und man kann dort wunderschöne Bilder machen kann. Die tollen Bilder kann ich euch aber leider erst später zeigen, weil sie Miriam (ein Au-Pair aus Österreich) alle mit ihrer super Kamera gemacht hat. Aber hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack 🙂

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    Danach waren wir noch in einem Outlet und ich habe mir endlich ein amerikanisches Handy geholt. Das war gar nicht so einfach… Aber zum Glück war Lise, auch ein Intern, dabei und konnte mir helfen. Die meisten anderen Praktikanten studieren Deutsch und Englisch auf Lehramt und sprechen natürlich perfekt! Aber ich finde ich verstehe und spreche auch von Tag zu Tag besser 🙂 Am Abend waren wir noch kurz unterwegs, aber leider ist ein Mädchen noch keine 21 und so konnten wir nirgends rein. Das ist echt ziemlich blöd.. so sind wir ein bisschen durch die Gegend gelaufen und haben uns die Lokale von außen angesehen 😉

    Morgen geht es wieder in die Schule. Ich bin schon so gespannt, wie die nächste Woche wird! Und mal sehen, ab wann ich dann endlich selbst unterrichten darf 🙂

  • Hi ihr Lieben!

    jetzt habe ich endlich eine ruhige Minute gefunden, um euch ein bisschen von meinem Abenteuer hier in San Diego zu erzählen. Ich bin gerade mal eine halbe Woche hier und schon mitten im American Way of Life!

    Nach dem ich auf dem Frankfurter Flughafen auserwählt wurde, einen extra security check zu machen (ich sah wohl durch die Abschiedstränen besonders verdächtig aus 😉 ) gab es keine Probleme mehr mit den Flügen. Im Gegenteil! Ich war so müde, dass mir selbst die Turbulenzen egal waren. Dorothy hat mich dann vom Flughafen abgeholt und mir mein Zuhause auf Zeit gezeigt. Ich habe ein echt schönes Zimmer! Am Sonntag haben wir dann die Mädchen von ihrem Vater abgeholt. Das heißt ich musste gleich mit dem neuen riesen Auto auf den Highway. :O Am Anfang war es super ungewohnt, aber es wird immer besser. Nur manchmal vermisse ich die Kupplung und trete aus Versehen zu fest auf die Bremse. 😀
    Aber das wird auch noch! Hier könnt ihr mal die riesen Karre sehen:

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    Meine Gastmutter und die zwei Mädchen sind auch total süß! Ich bin wie eine große Schwester für sie und die kleinen kommen ständig in mein Zimmer und wollen beschäftigt werden. Das ist manchmal anstrengend, aber dafür bekommt man auch so viel zurück! Gestern hat mir die große zum Beispiel einen Brief geschrieben mit Herzchen und wie gern sie mich hat 🙂 Sie flechten mir auch gerne die Haare und haben sich schon längst (verständlicherweise) in Schlafi verliebt 🙂 Sonst muss ich mich ziemlich viel um sie kümmern; sie wecken, in die Schule fahren und Hausaufgaben mit ihnen machen. Es ist erstmal ungewohnt, aber macht auch viel viel Spaß! Ich bin also wirklich mitten drin 🙂

    Mein erster Tag in der Schule war eine Mischung aus „Wow!“ und „Ohjee..“. Es ist wirklich soooo vieles anders hier! Das Verhalten der Kinder wird hier super viel über Belohnungen gelenkt. Das kann man sich gar nicht vorstellen.. Jeder Klassenraum hat hier einen großen Teppich, auf dem die Kinder oft sitzen und entweder Aufgaben machen oder singen. Und immer wird auf das Verhalten hingewiesen und belohnt oder auch bestraft. Es ist wirklich verrückt und schwer zu erklären.. Die Kleinen Schüler können aber auch total süß sein! Nach der Stunde kommen sie und umarmen dich und freuen sich wirklich, dass man da ist. Das ist so toll!

    Hier ist ein typischer Klassenraum. Das kann man sich in Deutschland gar nicht vorstellen..

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    Ich habe auch schon die anderen Interns kennengelernt, die alle schon seit Januar da sind. Ich bin also die „Neue“ 😉 Aber das ist gar nicht so schlecht, so können sie mir schon einiges zeigen und helfen. Gestern war unser freier Tag und wir waren zusammen Pacific Beach und haben die Sonne genossen. Ich ein bisschen zu sehr und sehe jetzt aus wie eine Tomate und alle bemitleiden mich.. Aber ich denke Sonnenbrand in San Diego gehört auf jeden Fall dazu 🙂

    Gleich werde ich mich mal auf den Weg in eine Mall machen. Darauf freue ich mich schon am meisten! 🙂

    Bis bald und viele sonnige Grüße aus San Diego!!!